Gartenpflanzen

Die Olive: Urlaubsflair

Im Juli empfehlen wir Ihnen eine ganz besondere Pflanze, den Olivenbaum, botanisch Olea. Sein Reiz liegt in der Kombination aus dem knorrigen Stamm und den silbergrünen Blättern, die das ganze Jahr über an der Pflanze bleiben. Dank ihres charakteristischen Aussehens sorgt die Pflanze auf der Terrasse oder dem Balkon für eine südländische Atmosphäre, die an die Länder rund um das Mittelmeer erinnert. Aus den cremefarbenen, duftenden Blüten entwickeln sich später die Oliven-Früchte. Die man übrigens essen kann.

Das Sortiment

Die bekannteste Olivenart ist Olea europaea, eine Pflanze, die aus Europa stammt. Es gibt Hunderte von Sorten, die sich in der Olivenproduktion, der Art des Wachstums und der Umwelt, in der sie am besten gedeihen, unterscheiden. Als Gartenpflanze wird meistens die Olivensorte ‘Lessini’ angeboten: Sie ist verträgt winterliche Bedingungen recht gut und ist nicht besonders anfällig für Krankheiten.

Wissenswertes

In der griechischen Mythologie schenkt Pallas Athene der Stadt Athen ihre Weisheit in Form eines Olivenbaums. Aus diesem Grund steht noch heute ein Olivenbaum auf der Akropolis.

Ein Olivenzweig symbolisiert Frieden und Glück und wurde in alten Kulturen oft den Göttern geopfert.

Die attraktive Färbung der Blätter ist so typisch, das sie für einen eigenen Farbton steht: Olivgrün.

Pflegetipps

Der Olivenbaum steht gern warm und sonnig.

Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, aber das Wasser muss ablaufen können.

Sich kräuselnde Blätter sind ein Zeichen dafür, dass die Pflanze zu nass steht.

Die etwas größeren Exemplare können Frost bis -5°C vertragen, sinken die Temperaturen weiter, sollten die Pflanze mit Vlies abgedeckt werden.

Wenn die Olive im Kübel wächst, ist eine gute Drainage wichtig, und die Pflanze sollte besser frostfrei überwintert werden.

Geschnitten wird im zeitigen Frühjahr, um die schöne Form zu erhalten und das Wachstum anzuregen.


Quelle und Foto: pflanzenfreude.de