Grüner leben

Grünes für Tierfreunde

Speziell für die Halter von Hunden, Katzen, Kaninchen und Vögeln, deren Lieblinge ab und zu Lust auf ein wenig Grün haben, bieten wir fünf haustierfreundliche Pflanzen an. Chlorophytum (Grünlilie), Cyperus (Zyperngras), Hordeum (Katzengras), Beaucarnea (Elefantenfuß) oder Bambusa (Bambus) sind alle schön anzuschauen – natürlich auch für Menschen ohne Haustiere.

Herkunft

Die Auswahl haustierfreundlicher Grünpflanzen ist international. Chlorophytum stammt aus dem südlichen Afrika, Beaucarnea (auch als Nolina bekannt) kommt in freier Natur in Texas, Kalifornien und Mexiko vor, wo die Pflanzen gut 5 bis 6 Meter hoch werden können. Cyperus wächst an den Ufern des Nils in Ägypten. Cyperus alternifolius, das Cyperngras, ist auf Madagaskar heimisch. Bambus stammt ursprünglich aus China, und Katzengras ist eigentlich eine Gerstenart (Hordeum) aus dem Mittleren Osten.

Cyperus: Die Art C. alternifolius ist sehr bekannt, aber auch die Sorte 'Zumula' ist ausgezeichnet als haustierfreundliche Grünpflanze geeignet.

Beaucarnea hat einen kräftigen Stamm mit schön gebogenen Blättern. Die junge Pflanze, die noch fast keine Knolle gebildet hat, wird als Nolina bezeichnet. Stamm und Knolle halten es auch aus, wenn Katzen sie als Kratzbaum benutzen, Katzen finden auch die Blätter unwiderstehlich.

Chlorophytum comosum hat wild durcheinandersprießende bunte Blätter, die sich je nach Sorte im Detail unterscheiden. Die am häufigsten vorkommende Sorte ist ‘Variegatum’. Die Artbezeichnung „comosum” bedeutet „mit einem Büschel”, ein Verweis auf die kleinen Blattbüschel der Kindlpflanzen, die sich an den Ausläufern der Pflanze bilden.

Bambus für das Zimmer ist meist Bambusa vulgaris, eine Art mit kräftigen gelben Halmen, an denen die Bambusblätter wachsen.

Hordeum (Katzengras) ist ein Minifeld aus Gerste in einem Topf, einem Kasten oder einer Schale. Sie wächst kompakt in die Höhe, bietet ihren (Haus)Katzen Foliumsäure und sieht wie ein witziger, hochgewachsener tiefgrüner Rasen aus.

Pflegetipps

Alle haustierfreundlichen Grünpflanzen stehen gerne an einem Ort, der hell bis schattig sein kann, ohne direkte Sonne.

Die Pflanzen haben einen großen Feuchtigkeitsbedarf, der Topfballen darf nicht austrocknen.

Wenn Katzen oder Hunde einmal eine zu innige Verbindung mit einer Pflanze eingegangen sind, können beschädigte Blätter abgeschnitten werden, denn die Pflanze bildet schon bald wieder neue.