Lieblingsblume

Wir empfehlen die Rose als unsere aktuelle Lieblingsblume.

Rosenvielfalt

Die Rose ist unangefochten die Nummer eins unter den Schnittblumen. Sie bringt im Februar, der bei uns zu den kalten Wintermonaten gehört, Farbe, Duft und eine romantische Atmosphäre ins Haus. Rosen gibt es in vielen Farben und Formen von der großblütigen Edelrose bis zur mehrblütigen Sprayrose. Und in jedem Jahr kommen neue Sorten hinzu – ein Eldorado für alle Blumenfans.

Generell werden in unserer gemäßigten Klimazone vier Gruppen Schnittrosen gezüchtet und kultiviert: die Edlen mit einer sehr großen, charaktervollen Blüte, die Spritzigen mit kleinem, ausdrucksstarkem Flor, die aparten Doldenblütigen und die "urwüchsigen" Rosensorten aus dem Freiland. Kein Problem also, für jeden Anlass, jede Aussage und jede Stimmung jederzeit die "richtige" Rose auszuwählen.

Herkunft

Die Rose gehört zur Familie der Rosengewächse und ist in der freien Natur in fast 300 Arten zu finden. Die Zahl der gezüchteten Kultursorten wird auf mehr als 30.000 geschätzt. Rosen wachsen schon lange Zeit auf der Erde. Es wurden fossile Überreste von Wildrosen gefunden, die vor 40 Millionen Jahren geblüht haben. Die Pflanze wurde vor etwa 5.000 Jahren in China erstmals als „Zierrose” verwendet. Vor dem achtzehnten Jahrhundert gab es nur rosafarbene und weiße Rosen. Erst später kamen rot- und gelbblühende Sorten hinzu.

Neuheiten

Neben klassischen einstieligen Rosen und Sprayrosen, gibt es Rosen mit „Grasherzen“, bei denen der Blütenboden in die Blüte hineinwächst, und Rosen, die mit ihrer Vielzahl an Blütenblättern den Pfingstrosen ähneln.

Pflegetipps

Einstellgefäße, also Blumenvasen, sollten – auch von innen – rückstandsfrei sauber sein. Bei glattwandigen Vasen ist das kein Problem. Gefäße mit Oberflächenstruktur werden fast wie von selbst porentief rein, wenn man sie mit warmem Wasser füllt und eine "Kukident-Tablette" darin auflöst. Die Vase danach bitte gründlich heiß ausspülen.

Das Vasenwasser sollte möglichst wenig Sauerstoff enthalten, die Bläschen können die Leitungsbahnen der Rosen schnell verstopfen. Man nimmt daher lauwarmes Wasser und füllt es langsam in das Gefäß.

Ein Zusatz von Frischhaltemitteln verlängert die Haltbarkeit deutlich. Der Grund: Bakterien im Vasenwasser können sich kaum vermehren, und die Rosen erhalten einen notwendigen Nahrungsnachschub. Bitte keinen Zucker verwenden. Er ist zwar Blumennahrung, doch auch Bakterien lieben es süß und vermehren sich explosionsartig.

Rosen vor dem Einstellen in die Vase mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Damit werden die Wasserleitungsbahnen in den Stielen frei.

Die Königin der Blumen mag kein Sonnenbad. Die Blumen verdunsten dann mehr Wasser als sie über die Stiele wieder aufnehmen können.

Auch Zugluft bereitet Schnittrosen große Probleme.

Es gibt extreme "Vieltrinker" unter den Rosen. Daher regelmäßig nachschauen, ob sich genügend Wasser im Gefäß befindet.


Fotos Quelle: pixabay